In den Häusern des Molise ist das Trüffelomelett das Gericht eines erfolgreichen Suchsonntags: Bringt der Hund eine Knolle zurück, die gut schmeckt, aber nicht schön genug zum Verkaufen ist, landet sie in den Eiern. Es ist das einfachste Rezept der Sammlung — und wohl jenes, das die alltägliche Beziehung zwischen diesem Landstrich und seinem Trüffel am besten zeigt.
Wenige Regeln, alle wichtig: sehr frische Eier, schäumende, aber niemals verbrannte Butter, und der fein geschnittene Trüffel kommt in die Pfanne und nicht in die Schüssel, damit das heiße Fett sein Aroma sofort löst. Die Tradition will ein einziges, goldbraunes Omelett von perfekter ovaler Form; mit zwei Eiern und einer kleinen Pfanne gelingt aber problemlos eine Portion pro Person.
Das Trüffelomelett schmeckt auch bei Raumtemperatur, was es in Quadrate geschnitten zur idealen Vorspeise oder zum schnellen Mittagessen macht. Bei Trüffel aus dem Glas oder Trüffelcreme die Hälfte beim Garen und die Hälfte roh auf dem Teller zugeben: Der rohe Anteil bringt das Aroma zurück, das die Hitze abflacht. Mehr als eine gute beschichtete Pfanne und mittlere Hitze braucht es nicht.
Zutaten
Zutaten
- Eier: 12
- Trüffel: 80 g
- Butter: 20 g
- Geriebener Parmesan: n. B.
- Natives Olivenöl Extra: n. B.
- Salz: n. B.
Zubereitung
Eier verquirlen
Die ganz frischen Eier mit geriebenem Parmesan und Salz verquirlen.
Pfanne und Trüffel
Öl mit Butter in der Pfanne erhitzen, bis die Butter schäumt, dann den fein geschnittenen Trüffel zugeben.
Garen
Die Eier angießen und geschickt ein einziges, goldbraunes Omelett von perfekter ovaler Form garen.
Variante als Einzelportion
Mit nur zwei Eiern und einer kleineren Pfanne erhält man ein Omelett pro Person.
Sofort servieren: Ein Trüffelomelett wartet nicht. Ist noch Trüffel übrig, vor dem Auftragen etwas davon darüber hobeln.